Filmvorführungen barrierefrei: Greta macht’s möglich

Redaktion

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Die App Greta macht das Filmerlebnis für alle zugänglich. Ob im Kino oder bei anderen Filmvorführungen, ob öffentlich oder privat. Durch Audiodeskriptionen und Untertiteln wird das Filme schauen barrierefrei möglich – ganz einfach mit dem eigenen Smartphone.

Filme sind für alle da, so sollte es zumindest sein. Leider ist das oft nicht der Fall. Menschen mit Einschränkungen des Seh- oder Hörvermögens, können an gemeinsamen Filmerlebnissen oft nicht wirklich teilhaben. Dabei kann das ganz leicht geändert werden.

© Greta & Starks

Die App Greta sorgt dafür, dass das Filme schauen barrierefrei zugänglich ist – ohne den üblichen Erlebnisverlust für beeinträchtigte, blinde oder gehörlose Menschen.

Greta funktioniert nicht nur im Kino, sondern bei fast jeder Filmvorführung, ob öffentlich oder privat. Die Verwendung ist ganz einfach: Mit der App lassen sich Audiodeskriptionen und Untertitel auf dem eigenen Smartphone hören oder anzeigen. Das Filme schauen wird auf diese Weise ohne großen Aufwand für jede*n zugänglich, man braucht nur ein Smartphone, die App und eventuell Kopfhörer.

Was macht die App?

Audiodeskriptionen liefern Bildbeschreibungen oder auch die Beschreibung von Gestik und Mimik der Darsteller*innen. Die Deskriptionen lassen sich ganz einfach mit den eigenen Kopfhörern anhören. Die Untertitel für gehörlose oder hörbeeinträchtigte Zuschauer*innen machen Geräusche quasi lesbar, indem sie sie wörtlich beschreiben. Die App ist gezielt so eingestellt, dass der Bildschirm des Smartphones relativ dunkel ist, so dass andere Zuschauer*innen nicht bei ihrem Filmerlebnis gestört werden.

Welche Filme kann man sich barrierefrei anschauen?

Das Filmangebot ist aktuell und deckt sowohl das Kinoprogramm als auch schon veröffentlichte Filme zu großen Teilen ab. Die Entwickler*innen bitten sogar darum, Filmwünsche zu äußern, sollte man einen Film vermissen.

Ein Beitrag zur Inklusion

Greta lässt sich überall anwenden, nicht nur im Kinosaal. Die App funktioniert natürlich auch im Open-Air-Kino, bei Events oder bei anderen öffentlichen Filmvorführungen. So kann Inklusion zum Beispiel auch in der Nachmittagsbetreuung für Schüler*innen besser gelingen. Filme sollten für alle zugänglich sein, denn sie zusammen zu erleben, zusammen über die*den Helden*in zu lachen – das kann sowohl für Erwachsene als auch für Kinder ein verbindendes Erlebnis sein. Keine*r sollte hierbei außen vor bleiben.

Auch in Jugendzentren, Gemeindesälen, Pflegeeinrichtungen oder unterwegs im Bus sollte das Filmvergnügen zukünftig barrierefrei möglich sein. Und das kann es auch: Die App ist so flexibel, wie ihre Nutzer*innen.

Die Macher*innen der App haben noch einiges vor. Sie wollen ihre Vision von einem 100 % barrierefreiem Kino in ganz Europa verwirklichen. Der Grundstein ist gelegt, jetzt müssen nur noch alle mitmachen.

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